Mehl ist nicht gleich Mehl: Die besten Alternativen zum herkömmlichen Mehl - Lola´s Kitchen

Mehl ist nicht gleich Mehl: Die besten Alternativen zum herkömmlichen Mehl

Brot, Pizza und herkömmliche Kuchen haben alle etwas gemeinsam: Sie enthalten oftmals Weissmehl. Letzteres macht besonders Menschen, die an Zöliakie – einer Glutenunverträglichkeit – leiden, einen Strich durch die Rechnung. Doch Pizza und Co. sind auch für Menschen mit Unverträglichkeiten dank diesen Alternativen geniessbar.  

 

Genussvoll in ein Stück warmes Brot aus dem Ofen zu beissen, ist für Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, ein seltener Fall schlechthin. Es gibt aber viele Mehl-Alternativen, die das klassische Weissmehl, welches wir zum Backen und Kochen brauchen, ideal ersetzt. So unterschiedlich wie all die Mehlalternativen sind, so divers ist auch deren Funktion und auch der Geschmack. Was die Mehl-Pendants alles können, erfährst du hier. 

 

  1. Reismehl: Die Heldin der asiatischen Küche

Das Reismehl wird typischerweise aus braunem Reis gewonnen und erhält dadurch seine typische braune Farbe. Die Herstellung dieses Mehls besteht aus einem aufwendigen Prozess, denn die rohen Reiskörner werden so lange gemahlen, bis man das gewünschte Endresultat erhält. Dieses Mehl wird in der asiatischen Küche vor allem als Bindemittel verwendet – insbesondere für Saucen und Desserts. Aus diesem Grund eignet sich dieses Mehl besonders als Bindemittel-Alternative zum Backen und Kochen.  

 

  1. Sojamehl: Der Ei-Ersatz der veganen Backstube

Sojamehl wird aus leicht erhitzten, geschroteten Sojabohnen hergestellt, die anschliessend fein vermahlen werden. Diese Mehlalternative schmeckt leicht nussig, mild und wird besonders von veganen Backfans gerne als Ei-Alternative verwendet. Dank dem Sojamehl können rund 20-30% Rezept sorgefrei nachgebackt werden, die normalerweise Weissmehl enthalten.  

 

  1. Mandelmehl: Proteinbombe in der Küche

Die Alternative schlechthin, welche in der Backstube verwendet wird, ist das Mandelmehl. Dank diesem Mehl erhalten die Brownies, Muffins und alle weiteren Kreationen, erhalten einen nussigeren Geschmack und verleihen deinen Backwaren wertvolle Proteine. Das Mehl hat eine leichte, weiche Textur und entfacht ein nussiges Aroma, welches an Marzipan erinnert. Fun Fact: Gemahlene Mandel sind nicht das gleiche wie Mandelmehl, denn die Mandeln, die zu Mehl verarbeitet werden, werden stärker entölt, gehäutet und feiner gemahlen. 

 

  1. Kokosmehl: Der Trope unter den Alternativen

Deinen süssen Kreationen – oder gegebenenfalls salzigen – kannst du mit dem Kokosmehl eine leichte tropische Note verleihen. Das Mehl wird vom Fleisch der Kokosnuss hergestellt. Dabei wird letzteres getrocknet und durch eine Pressung ein wenig entölt und fein gemahlen.  

 

  1. Süsslupinenmehl: Für alle Soja-Meider*innen

Die Süsslupine ist eine heimische Hülsenfrucht, die gerne mal als Alternative zu Soja verwendet wird und einen leicht bohnigen, erdigen Geschmack mit sich bringt. Dieses Mehl ist aufgrund der starken Entölung der Süsslupine stark fettarm und ballaststoffreich.  

Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht: Mehl ist nicht gleich Mehl. Es gibt viele verschiedene Arten von Mehl, die sich je nach Zutat und Verwendungszweck unterscheiden. Welches Mehl am besten geeignet ist, hängt ganz von den eigenen Vorlieben und dem jeweiligen Gericht ab. 

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