Schokolade: Woher kommt sie und weshalb die Schweiz Expert*in ist - Lola´s Kitchen

Schokolade: Woher kommt sie und weshalb die Schweiz Expert*in ist

Die Schweiz ist bekanntlich das Land der Schokolade. Doch weder haben wir die Kakaobohnen entdeckt, noch die Milchschokolade. Trotzdem gelten wir als Pionier*innen der Schokolade und Pralinen. Wie wir uns diesen Titel ergattert haben, erfährst du in diesem Artikel.  

Bekanntlich gelten wir in der Schweiz als Expert*innen auf dem Gebiet der Schokolade. Das zeigt sich ebenfalls in Zahlen, denn im Jahr 2020 haben wir hierzulande 9,9 Kilogramm Schokolade pro Kopf verzehrt. Dafür haben wir nicht mal einen Ausflug zu Charlies Schokoladenfabrik gemacht. In der Herstellung der braunen, zartschmelzenden Masse haben wir den Dreh also raus – und dass, obwohl die Schokolade nicht mal die Erfindung von uns ist. Dennoch verzaubern wir schweizweit alle Chocoholics mit dem braunen Gold. Heutzutage sogar die veganen Schoko-Fans, denn vegane Backkünstler*innen wie Lola’s Kitchen bieten eine breite Palette an Alternativen an. Dabei könnte zwischen dem Herkunftsort der Schokolade und der Schweiz keine grösseren Unterschiede bestehen. 

Von wo die Schokolade kommt 

Die 4000-jährige Geschichte der Schokolade beginnt im alten Mittelamerika – in Mexiko, um genau zu sein. Entdeckt wurde die Schokolade von den Olmeken, eine der ältesten Zivilisationen von Lateinamerika. Sie stellten einen Trank aus Schokolade her, der nicht wirklich viel mit unserer heisse Tasse Schokolade gemeinsam hat, denn dieses Getränk wurde ausschliesslich für Rituale und für medizinische Zwecke verwendet. Einige Jahrhundert später haben die Mayas der Schokolade den ziemlich passenden Namen «Trank der Götter» gewidmet und die Azteken verwendeten sie später gar als Währung. 

Der Sprung nach Europa 

Wie genau die Schokolade ihren Weg in die Backstuben Europas erreicht hat, wird bis zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert. Der Rede nach hatte der spanische Entdecker Hernàn Cortés die Kakaobohne nach einer Reise von Mexiko in den Taschen dabei. Siehe da: Die Reise der Kakaobohne nimmt in Spanien ihr Ende und für Europa beginnt das Kapitel erst. Doch richtig beliebt wurde die süsse Bohne erst, nachdem man ihr Honig und Zucker hinzufügte.  

Weshalb wir in der Schweiz Schoko-Expert*innen sind 

Da uns die bittere, traditionelle Genussart der Schokolade nicht wirklich schmeckte, tüftelte man in Europa fleissig daran, wie man mit Schokolade den europäischen Gaumen erobert. Vorhang auf für die Milchschokolade. Auch diese haben die Schweizer*innen nicht erfunden, sondern ein deutsches Unternehmen Namens «Jordan und Timaeus». Erst mit dem Verfahren von Henri Nestlé, welches das Extrahieren von Milchpulver aus der Kuhmilch erlaubt, war der Meilenstein für die Schweizer Schokolade gelegt. Dies ist nur ein Aspekt, weshalb die Schweiz als Schoko-Pionier*in gilt. Verfahren wie das Conchieren, Massenherstellung von Schokolade dank der Firma Cailler und weitere Innovationen wie die Verbindung von Zucker und Kakaopulver verhalfen der Schweiz zum Erfolgsrezept. 

Die etwas andere Schokolade 

Wie man bereits erkennt, ist die Milchschokolade eine Herzensangelegenheit. Was aber, wenn man sich vegan ernährt oder auf raffinierten Zucker verzichtet? Hier kommt die vegane Schokolade in’s Spiel. Auch wir bei Lola’s Kitchen verwenden ausschliesslich vegane Schokolade von Felchlin, die einen möglichst kleinen Weg auf sich nehmen muss, bis sie bei uns in der Backstube landet. Mittlerweile gibt es immer mehr Artikel im Bereich der Milchschoko-Alternativen, denn heutzutage kann man dank des technologischen Fortschritts Schokolade auch veganer*innenfreundlich gestalten, die verwechselbar ähnlich wie herkömmliche Milchschokolade schmeckt. Statt tierischer Milch verwendet man für vegane Schokoladen und Pralinen Milchalternativen wie Hafer- oder Sojadrink. Alles mit dem Ziel, das wirklich alle Schokofans in den Genuss kommen können.  

Hinterlasse einen Kommentar