Wissenswertes über glutenfreies Mehl


Glutenfreies Mehl besitzt andere Eigenschaften als herkömmliches Mehl. Wir zeigen dir, worauf du beim Kochen und Backen achten solltest, und stellen die wichtigsten Weizenmehlalternativen vor.

Gerade am Anfang fällt den meisten die Umstellung auf glutenfreie Ernährung noch etwas schwer. Darum möchten wir dir ein paar Hilfestellungen geben aber auch Tipps und Wissenswertes für alle die, die sich schon länger glutenfrei ernähren. Los geht’s!

Glutenfreie Mehlsorten – ein Überblick

Bei den glutenfreien Mehlsorten unterscheiden wir vier verschiedene Sorten:

  • Glutenfreie Getreidemehle:
    Hafermehl (super für Backwaren, glutenfreies Brot oder Paniermehl), Hirsemehl (ideal für Süssgebäck wie Muffins aber auch für Fladenbrot), Maismehl (eignet sich besonders für Tortillas, Nachos oder Polenta), Reismehl (ideal für Backwaren wie Kekse, Kuchen oder Muffins, aber ebenso als Bindemittel)
  • Mehl aus glutenfreiem Pseudogetreide: Buchweizenmehl, Amaranthmehl oder Quinoamehl
  • Mehl aus Hülsefrüchten: Mehl aus Bohnen, Linsen oder Kichererbsen (super für Falafel oder herzhafte Backwaren)
  • Mehl aus Nüssen und Samen: Kokosmehl, Mandelmehl, Marronimehl (glutenfreies Marronibrot), aber auch Leinsamenmehl und Hanfmehl

 

Spezielle Eigenschaften glutenfreier Mehlsorten

Es gibt einige Dinge, die du beim Backen mit glutenfreien Mehlen beachten solltest:

 

  • Mengenproportionen der Zutaten

Beim Backen mit glutenfreien Mehlsorten reicht es nicht aus, in den herkömmlichen Rezepten Weizen- oder Dinkelmehl 1:1 durch glutenfreies Mehl zu ersetzen. Vielmehr ist eine Kombination von Mehl, Stärke und Bindemittel wichtig, um vergleichbare Backergebnisse zu erhalten. Es gibt aber viele glutenfreie Rezepte, in denen du gleich die Mengen aller benötigten Mehlsorten findest.

Du findest im Handel auch spezielle glutenfreie Mehlmischungen, die bereits alle Teile (Mehl, Stärke und Bindemittel) enthalten. Wenn du dich gut mit den Eigenschaften glutenfreier Sorten auskennst, kannst du die Mischungen auch selber zusammenstellen.

 

  • Glutenfreies Mehl braucht einen Gluten-Kleber-Ersatz!

Das Klebereiweiss Gluten sorgt dafür, dass das Gebäck oder das Brot nicht auseinanderfällt. Wenn du glutenfrei backst oder kochst, solltest du daher als Ergänzung immer ein Stärkemehl einsetzen. Stärkemehle sind:

  • Maisstärke
  • Kokosmehl
  • Kartoffelmehl / Kartoffelstärke
  • Johannisbrotkernmehl
  • Guarkernmehl 
  • Gemahlene Flohsamenschalen
  • Lupinenmehl

3) Teig in den Kühlschrank stellen

Glutenfreie Teige sind oft klebriger als herkömmliche. Ist der Teig zu klebrig für die weitere Verarbeitung, stellen ihn einfach für ein paar Stunden in den Kühlschrank.

Wenn du Fragen zum Kochen und Backen mit glutenfreien Mehlsorten hast, schreib gerne in die Kommentare. Alle unsere Produkte bereiten wir mit glutenfreien Mehlsorten zu. 

Möchtest du mehr über die glutenfreie Ernährung und spannende Fakten erfahren? Hier geht’s zum Artikel 8 Fakten: das wusstest du noch nicht über Gluten!

 


Hinterlasse einen Kommentar